Gottesdienst mit dem Apostel

Am Mittwoch, den 4. Juli 2012 diente Apostel Rolf Wosnitzka in Zeitz den Gemeinden Zeitz und Altenburg.

Die Chöre der beiden Gemeinden und Kinder der Gemeinde Zeitz umrahmten den Gottesdienst musikalisch. Zu Beginn sang die Gemeinde in freudiger Erwartung das Lied „Auf ewig bei dem Herrn“ (GB 402).

Apostel Wosnitzka legte dem Gottesdienst das Bibelwort Johannes 14, aus 12 zu Grunde:

„Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der wird die Werke tun, die ich tue.“

Nach dem Verlesen des Bibelwortes sangen die Kinder. Es ist immer eine Freude, wenn die Kinder singen, denn sie erreichen und öffnen unsere Herzen. Der Apostel nahm Bezug auf die Aussage ihres Liedes „Gott hat uns lieb“ und sagte: „Auch wenn uns die irdischen Lasten drücken und wir verzweifeln und glaubensmüde werden, können wir darauf hoffen, dass Gott uns lieb hat und uns hilft.“

Dann zeigte der Apostel die Entwicklung Jesu auf: Er wird aufgewachsen sein, wie ein jedes normale Kind. Den Eltern war es vielleicht gar nicht mehr bewusst, dass er Gottes Sohn war. Erst als sie ihn als 12-Jährigen nach der Suche im Tempel fanden, machte er sie darauf aufmerksam: „Wisset ihr nicht, dass ich sein muss in dem, was meines Vaters ist?“

Seinen Glauben und sein Vertrauen zeigte Jesus auch, als er in der Wüste war und Satan ihn versuchte. Er schaute zu seinem Vater auf und holte sich die Kraft, den Versuchungen widerstehen zu können.

Wie groß und edelmütig Jesus war, zeigte er Petrus gegenüber. Petrus wollte sein Leben für den Herrn geben, doch er wurde schwach und verleugnete ihn. Als Jesus nach seiner Auferstehung in den Kreis der Jünger trat, zeigte er nicht mit dem Finger auf Petrus und machte ihm Vorwürfe.

Solches Verhalten können wir übernehmen, das sind Werke, die auch wir leisten können. Jesus konnte sich auch selbst erniedrigen, indem er die Füße der Jünger wusch.

Er wies auch seine Jünger zurecht, als sie im Boot saßen und ein Sturm aufkam. „Ihr Kleingläubigen“, sagte er zu ihnen. Sie hatten Angst, obwohl ihr Meister mit im Boot war.

Der Bezirksälteste Stefan Standke und der Vorsteher Priester Lothar Hinz dienten mit. Zum Abschluss des Gottesdienstes sangen noch einmal die Kinder.

U.N.